Steinbacher Familien und Existenzgründer sind für die FDP wichtig

28. Mai 2020

In den letzten Jahren sind viele junge Familien nach Steinbach zugezogen. Die neu erschlossenen Baugebiete haben ideale Voraussetzungen für diese Familien geboten: Zentral im Ballungsraum Rhein-Main, dennoch im ruhig gelegenen Vordertaunus.

Wenn sich die Familien nach dem Umzug im Bürgerbüro anmelden, werden sie zuerst mit einer Neubürgerbroschüre ausgestattet, die vielfältige Informationen über die städtischen Ämter und Einrichtungen, Ärzte, Kindergärten, Schulen und Kultur bietet. Auch für Neugeborene ist eine Broschüre erhältlich.

Die FDP/SPD-Koalition möchte in diesem Zusammenhang bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung den Magistrat beauftragen, eine Familienbroschüre sowohl für neu zugezogene Familien als auch als mögliches Nachschlagewerk für alle Steinbacher Familien zu entwickeln und erstellen. Eine Familienbroschüre gibt Familien eine bessere Orientierung der vielfältigen Angebote in Steinbach. Wichtige Informationen, die gezielt Familien mit Kindern ansprechen, könnten beispielweise Adressen von Kinderärzten, Baby- und Krabbelgruppen, Vereinsangebote wie Eltern-Kind-Turnen, Kinderturnen, Tanzgarden, Kurse für Kinder und Kleinkinder, sowie Verwaltungsleistungen für junge Familien mit Ansprechpartnern als auch Ferienangebote, Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe sein. Einige Informationen aus den anderen vorliegenden Broschüren können auch direkt übernommen werden, so dass diese Familienbroschüre perfekt auf die Bedürfnisse junger Familien zugeschnitten ist.

Die Familienbroschüre soll auch in andere Sprachen übersetzt werden, damit möglichst viele Familien in Steinbach erreicht werden. Sinnvoll für die Erstellung einer Familienbroschüre ist die Zusammenarbeit mit der Sozialen Stadt. Diese Broschüre soll, wie die anderen Broschüren, zum Download auf der Website der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, diese über die diversen sozialen Netzwerke zu streuen, um möglichst viele Eltern zu erreichen.

Simone Horn, stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende der FDP Steinbach, Stadtverordnete und Mitglied im Ausschuss für Soziales, Bildung, Integration, Sport und Kultur: „Neben der bereits vorhandenen Babymappe und der Neubürgerbroschüre soll eine neue Familienbroschüre direkt Familien als Zielgruppe erreichen und über die vielfältigen Angebote in Steinbach informieren. So finden Eltern schnell einen Überblick, was es für Familien in Steinbach gibt und haben zudem ein mögliches Nachschlagewerk. Die Familienbroschüre kann als PDF-Link der Steinbacher Webseite gut weiter verteilt und direkt abgespeichert werden. Gern unterstütze ich zudem bei der Erstellung der Familienbroschüre.“

Ein weiterer Prüfantrag der FDP/SPD-Koalition bezieht sich auf der Entwicklung eines Gründerzentrums im Steinbacher Industriegebiet.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer ihrer größten Krisen. Möglicherweise wird sich die Wirtschaftsstruktur grundlegend verändern, da unterschiedliche Unternehmen diese Zeit nicht überleben werden. Alte arrivierte Unternehmen werden leider verschwinden, neue Unternehmen müssen diesen Platz auffüllen. Auch die Veränderungen zu notwendiger Digitalisierung werden neue Herausforderungen mit sich bringen. Es werden in diesem Zuge neue und andere Wirtschaftsflächen notwendig werden.

Ein Gründerzentrum in Steinbach bietet Existenzgründern mit innovativen Geschäftsideen die Möglichkeit, Flächen für ein Büro, Labor oder eine Werkstatt zu mieten. Dadurch werden die Existenzgründer durch günstigere Mieten im Gründerzentrum finanziell entlastet bzw. sind überhaupt in der Lage, an geeignete Gewerbeflächen zu gelangen. Statistiken besagen, dass die in einem Gründerzentrum ansässigen Unternehmen später eine 90% Überlebenschance am Markt haben, und damit befindet sich dieser Wert deutlich über dem Durchschnitt.

Die Stadt Steinbach bietet ab August 2020 in Kooperation mit der Stadt Kelkheim ein Orientierungsgespräch für Existenzgründer an. In der jetzigen Zeit ein kleiner, aber möglichweise wichtiger Schritt, da die Auswirkungen der Wirtschaftssituation 2020 unseren Wirtschaftsraum verändern werden. Umso wichtiger ist es nun, auch innovative und neue Ideen von Start-Up-Unternehmen zu fördern. Ein Gründerzentrum rundet dieses Angebot ab.

In die Betrachtung sind auch mögliche entsprechende Fördermittel aus Bund, Land und Europa einzubeziehen. Ob eine Festlegung auf eine zu unterstützende Branche oder eine bewusste Spezialisierung notwendig erscheint, sollte dabei ebenfalls überdacht werden.

„Als Geschäftsführer und Firmeninhaber können wir uns noch sehr gut an unsere Anfangszeiten erinnern. Die ersten Schritte sind die schwierigsten – hier ist jede sinnvolle Unterstützung willkommen. Auch der Austausch mit anderen Jungunternehmern hilft eigene Fehler zu minimieren“, sagt Kai Hilbig, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und der Parteivorsitzende Lars Knobloch ergänzt: „.Ein Gründerzentrum wäre eine erneute Aufwertung des Gewerbestandorts Steinbach und würde das Wirtschaftsleben in unserer Stadt weiter beflügeln. Deshalb sollten wir dieses Thema jetzt mit Energie und Leidenschaft angehen.“

Familien und Existenzgründer in Steinbach sind für die FDP wichtig