Europawahl 2019: Steinbacher Parteien im Stadtparlament setzen ein gemeinsames Zeichen für Europa

1. Mai 2019

Die vier Parteien im Steinbacher Parlament, FDP, SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen, haben entschieden, gemeinsame Wahlkampfauftritte für die Europawahl am 26. Mai 2019 zu planen, unter dem Motto: „Wir für Europa – Steinbach für Europa“.

Das bedeutet, dass jede Partei ihre Kandidaten für die Europawahl vorstellen wird, jede mit ihrem eigenen Stand und ihren Parteifarben, aber der Auftritt wird gemeinsam sein.

Auf unserem gemeinsamen Stand vertreten durch die FDP, SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen, können die Bürgerinnen und Bürger Steinbachs erfahren, was die Ziele der jeweiligen Partei für die Europawahl sein werden.

Die europafreundlichen Parteien wollen mit dieser konzentrierten Aktion für eine hohe Wahlbeteiligung und ein proeuropäisches Votum in Steinbach werben. Die Steinbacherinnen und Steinbacher haben am 25. Mai 2019 zum dritten Mal binnen weniger Wochen die Möglichkeit eines Urnengangs und wir möchten sie gemeinsam dazu ermutigen, ihr demokratisches Recht wahrzunehmen und über die Zukunft Europas mitzuentscheiden.

Die Termine hierzu haben wir zusammen geplant, so dass die Steinbacherinnen und Steinbacher wissen, wann und wo wir auftreten werden. Die Wahlkampfauftritte werden durch die Medien und Steinbacher Information bekanntgegeben, so dass wir gezielt die Wähler ansprechen können. Die Termine sind wie folgt geplant:

Samstag, 11. Mai 2019: 08:00 bis 10:00 Uhr – Wochenmarkt St.-Avertin-Platz

Samstag, 18. Mai 2019: 08:00 bis 10:00 Uhr – Edeka sowie 10:15 bis 12:00 Uhr – Central Apotheke

Dienstag, 21. Mai 2019: 14:30 bis 16:30 Uhr – Wochenmarkt Freier Platz

Samstag, 25. Mai 2019: 09:00 bis 11:00 Uhr – Wochenmarkt St.-Avertin-Platz

Nie war eine Europawahl so wichtig wie in diesem Jahr. Dieses Mal müssen wir alle Verantwortung übernehmen. Dieses Mal bitten wir daher nicht nur, wählen zu gehen, sondern auch, andere zur Wahl zu motivieren. Denn wenn alle wählen, gewinnen auch alle. Wir kommen zusammen für ein starkes Europa. Wir haben alle das gleiche Ziel.

Kommissarische Ortsverbandsvorsitzende FDP Simone Horn:

„Ich finde das eine tolle innovative Idee: Alle vier Steinbacher Parteien im Stadtparlament machen gemeinsam Wahlkampf zur Europawahl, alle ziehen gemeinsam an einem Strang für Europa. Das ist ein schönes Signal. Danke an Kai Hilbig für diese Initiative und Organisation.“

Ortsverbandsvorsitzender SPD Moritz Kletzka:

„Wir haben bei den vergangenen Wahlen gesehen, dass jede einzelne Stimme wahlentscheidend sein kann. Bei der kommenden Europawahl geht es um nichts weniger als unser aller Zukunft. Nur mit einer starken Europäischen Union, die auch handlungsfähig ist, können wir die aktuellen Herausforderungen im Klimaschutz, in der Digitalisierung, bei der globalen Friedenssicherung und den Schutz von Arbeitnehmern meistern. Nicht zuletzt das Dilemma um den Brexit zeigt uns, dass die hart erarbeiteten Errungenschaften der Vergangenheit nicht selbstverständlich sind. Gehen Sie wählen, damit auch die nächsten Generationen in Freiheit und in Frieden leben können.“

Ortsverbandsvorsitzender CDU Jonny Kumar:

„Der chronisch niedrigen Wahlbeteiligung bei Europawahlen wollen wir ein gebündeltes Engagement entgegensetzen und für unterschiedliche europäische Lösungskonzepte werben. Damit zeigen wir auch, dass Meinungsverschiedenheiten über Klimaschutz bis Migration unter proeuropäischen Parteien im wechselseitigen Respekt und ohne Populismus oder Fake-News ausgetragen werden.“

Ortsverbandsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Robin Müller-Bady:

„Europa ist ein Projekt des Friedens, der Einigkeit und der Freundschaft. Auch wenn die einzelnen pro-europäischen politischen Parteien eine stark unterschiedliche Meinung hinsichtlich der Gestaltung unseres Europas haben, sind sie in diesen Werten geeint. Mit der Aktion ‚Wir für Europa – Steinbach für Europa‘ setzen wir als aktive demokratische Parteien in Steinbach ein Zeichen für die Möglichkeit, Brücken zu bauen wo sie erforderlich sind. Dennoch wünschen wir uns einen kontroversen, aber gleichzeitig konstruktiven und fairen Wahlkampf.“