FDP-Anfrage für einen sicheren Schulweg zwischen Kirchgasse und Bornhohl
Die FDP-Fraktion hat in der Stadtverordnetenversammlung am 7. September die Verkehrssituation an der Querung Kirchgasse/Bornhohl in Richtung Freier Platz thematisiert. Hintergrund ist insbesondere der erfolgreiche Laufbus, durch den inzwischen viele Steinbacher Grundschulkinder ihren Schulweg gemeinsam in kleinen Gruppen zu Fuß zurücklegen. Nach Beobachtungen der FDP stellt die Querung von der Kirchgasse über die Bornhohl in Richtung Freier Platz dabei eine Gefahrenstelle dar. In diesem verkehrsberuhigten Bereich sind leider oft Fahrzeuge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Dadurch entstehen für die Schulkinder immer wieder gefährliche Situationen. Aus diesem Grund fragte die FDP-Stadtverordnete Mirjam Knobloch nach kurzfristigen Möglichkeiten, die Sicherheit an dieser Stelle zu erhöhen.
Bürgermeister Steffen Bonk erklärte in der Stadtverordnetenversammlung, dass die Stadtpolizei im Stadtgebiet bereits regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Als konkrete Reaktion auf die Anfrage soll die Stadt künftig mit einer entsprechenden Beschilderung auf den Schulweg hinweisen. Zudem wird geprüft, ob durch den Wegfall eines Parkplatzes in der Bornhohl die Einsehbarkeit der Querung verbessert werden kann.
„Der Laufbus ist eine tolle Initiative und wir freuen uns sehr, dass inzwischen so viele Kinder gemeinsam zu Fuß zur Schule gehen. Wenn wir Kinder dazu ermutigen, ihren Schulweg selbstständig und zu Fuß zurückzulegen, müssen wir aber auch dafür sorgen, dass die Wege möglichst sicher sind. Deshalb begrüßen wir, dass die Stadt unsere Hinweise aufnimmt und nun konkrete Verbesserungen an der Querung prüft“, erklärt Mirjam Knobloch.
Auch langfristig soll sich in diesem Bereich etwas tun. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ ist eine umfassende Neugestaltung des Freien Platzes und seines Umfelds vorgesehen. In diesem Zusammenhang sollen auch die Kirchgasse und die Bornhohl in den Blick genommen und weitere bauliche sowie verkehrslenkende Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geprüft werden.
„Kurzfristig können eine bessere Beschilderung und bessere Sichtverhältnisse helfen. Gleichzeitig haben wir mit den ‚Lebendigen Zentren‘ die Chance, die Verkehrssicherheit bei der langfristigen Neugestaltung des gesamten Bereichs von Anfang an mitzudenken. Gerade wenn es um Schulwege geht, sollte die Sicherheit der Kinder dabei eine zentrale Rolle spielen“, so Knobloch abschließend.

