FDP will Partnerschaft zwischen Steinbach und Bundeswehr stärken

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Die FDP Steinbach möchte die Verbindung zwischen der Stadt Steinbach und der Bundeswehr stärken. Gemeinsam mit dem Koalitionspartner CDU hat die FDP deshalb für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 7. September einen Antrag für eine „Partnerschaft Heimatschutz und Gesamtverteidigung“ eingebracht.

Der Magistrat soll Gespräche mit der Bundeswehr aufnehmen, insbesondere mit dem Landeskommando Hessen und dem Kreisverbindungskommando Hochtaunuskreis. Ziel ist es, Möglichkeiten für eine engere und dauerhafte Zusammenarbeit auszuloten und entsprechende Kontakte zwischen Stadt und Bundeswehr aufzubauen.

„Soldatinnen und Soldaten sowie Reservistinnen und Reservisten übernehmen Verantwortung für die Sicherheit unseres Landes und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Dieses Engagement verdient auch auf kommunaler Ebene Anerkennung und Wertschätzung. Eine Partnerschaft kann dazu beitragen, die Bundeswehr und unsere Stadtgesellschaft stärker miteinander in Kontakt zu bringen und gegenseitiges Verständnis zu fördern“, erklärt Laura Jungeblut, Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung.

Neben diesem gesellschaftlichen Aspekt sieht die FDP auch einen konkreten Nutzen für die Krisenvorsorge. In außergewöhnlichen Situationen seien belastbare Strukturen, persönliche Kontakte und bekannte Ansprechpartner von besonderer Bedeutung. Dies könne beispielsweise bei Naturkatastrophen, länger andauernden Stromausfällen oder anderen Krisenlagen eine wichtige Rolle spielen. „Eine gute Krisenvorsorge beginnt nicht erst dann, wenn eine Krise eintritt. Entscheidend ist, dass sich die beteiligten Akteure vorher kennen, Ansprechpartner bekannt sind und verlässliche Netzwerke bestehen. Genau hier möchten wir mit unserem Antrag ansetzen“, so Jungeblut weiter.

Mit dem gemeinsamen Antrag der Koalition soll zunächst der Dialog mit den zuständigen Stellen der Bundeswehr eröffnet werden. Wie eine Partnerschaft konkret ausgestaltet werden kann, soll anschließend gemeinsam entwickelt werden. Denkbar sind dabei unterschiedliche Formen des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen Kommune, Bundeswehr und Stadtgesellschaft. „Uns geht es nicht um eine Partnerschaft auf dem Papier. Wir möchten einen sinnvollen und dauerhaften Austausch schaffen, der die Verbindung zwischen Bundeswehr und Stadtgesellschaft stärkt und gleichzeitig einen Beitrag dazu leistet, Steinbach für mögliche Krisensituationen besser aufzustellen“, erklärt Jungeblut abschließend.

Lars Knobloch und Laura Jungeblut mit Frank Matzen vom Kreisverbindungskommando Hochtaunuskreis