FDP-SPD-Koalition stellt Antrag zur Aufstellung von Infotafeln in der Stadtverordnetenversammlung am 10. März – Antrag erhält einstimmigen Beschluss

Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig den von der FDP gestellten Koalitionsantrag zur Errichtung von Info- und Lerntafeln an ausgewählten Standorten beschlossen. Ziel der Tafeln ist es, Bürgerinnen und Bürger über die in jüngster Zeit erfolgreich umgesetzten Maßnahmen insbesondere zum Hochwasserschutz und Renaturierungsmaßnahmen zu informieren und für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Flächen zu sensibilisieren.
„Die Stadt Steinbach hat in der jüngsten Vergangenheit zahlreiche zielführende Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz und insbesondere zum Schutz vor Starkregenereignissen umgesetzt und plant dazu weitere. Wir wünschen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger vor Ort über den Sinn und Zweck, also die Notwendigkeit und das Funktionieren dieser kostenträchtigen und oft nicht selbsterklärenden Maßnahmen mitgenommen werden und sich darüber informieren können. Dazu sollen mit einfachsten und kostengünstigen Maßnahmen schlichte Tafeln oder Schilder errichtet werden. Mit kurzen Grafiken, Bild- und Textpassagen kann leicht verständlich die jeweilige Maßnahme dargestellt werden. Damit soll zugleich für diese Schutzmaßnahmen präventiv sensibilisiert werden und in der Folge die missbräuchliche Nutzung, Vermüllung oder gar unbedarfte Zerstörung vermieden werden”, so der Bauausschussvorsitzende Heiko Hildebrandt.
In die finale Beschlussfassung wurden zudem noch Ergänzungen aus der Stadtverordnetenversammlung aufgenommen. Sollte die Umsetzung der Tafeln mit den aktuell verfügbaren Haushaltsmitteln nicht realisierbar sein, wird die Verwaltung eine entsprechende Konzeption erarbeiten und diese rechtzeitig zu den nächsten Haushaltsberatungen vorlegen. Außerdem wird geprüft, inwiefern eine Finanzierung durch Sponsoren möglich ist.
„Wir sehen solche Info- und Lerntafeln aktuell insbesondere am Waldweiher, an dem Regenauffangbecken in der Waldstraße und weiteren entsprechenden Einrichtungen, wie zum Beispiel zukünftig ein Regenrückhaltebecken parallel zur Herzbergstraße. Wir freuen uns, dass unser Antrag in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen positiven einstimmigen Beschluss gefunden hat und sehen darin einen wichtigen Schritt für die Umweltbildung und den nachhaltigen Schutz der betroffenen Gebiete”, sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Laura Jungeblut.
