FDP, CDU und Grüne widersprechen SPD-Darstellung zur Altkönighalle und zum Sportzentrum

Mit Verwunderung reagieren FDP, CDU und Bündnis 90/Die Grünen auf aktuelle Aussagen der Steinbacher SPD im laufenden Kommunalwahlkampf zum Sportzentrum und der Altkönighalle. In Flyern und Pressemitteilungen wird der Eindruck erweckt, dass es vor allem der SPD zu verdanken sei, dass es bei dem Projekt vorangegangen sei. Dem widersprechen die anderen in der Steinbacher Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien entschieden. „Dass wir uns jetzt um die Teilnahme an dem Förderprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten bewerben können, ist sicherlich nicht der Steinbacher SPD und ihren Nachfragen in einem laufenden Projekt zu verdanken” meint dazu Marion Starke, Magistratsmitglied der CDU.
Auch die wiederholte Behauptung der SPD, die Stadtverwaltung habe dem Thema Sportpark nicht genügend Beachtung beigemessen, weisen FDP, CDU und Grüne energisch zurück.
Alle Magistratsmitglieder der drei Parteien sind sich einig, dass die Verwaltung das Thema keineswegs vernachlässigt, sondern kontinuierlich und systematisch bearbeitet hat. Deshalb sind von der SPD getätigte Aussagen wie „Es hätte längst mehr passieren müssen” oder “Zudem geht es um den dringend sanierungsbedürftigen Sportpark, der durch die Verwaltung trotz mehrerer Anfragen der SPD-Magistratskollegen über viele Monate nicht genügend Beachtung fand, was selbst andere Magistratsmitglieder der SPD bestätigten” schlichtweg falsch. „Solche Aussagen schaden dem Vertrauen in die Arbeit der Verwaltung und entbehren jeder sachlichen Grundlage“, so Dr. Jörg Odewald, Magistratsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen.
Das vom Magistrat beauftragte Planungsbüro Kubus360 hatte 2023 eine Machbarkeitsstudie zum baulichen, gebäudetechnischen und funktionalen Zustand der Altkönighalle und des Sportzentrums erstellt, in dem die Sanierungskosten benannt werden. Da die Stadt Steinbach die für eine Sanierung nötigen Mittel von mehreren Millionen Euro nicht aus laufenden Haushaltsmitteln bezahlen kann, war von Anfang an klar, dass die dringende Sanierung des Sportparks nur aus der Kombination von Geldern aus einem Förderprogramm und Grundstücksverkäufen zu stemmen sei.
Im Oktober kam dann erstmals die Bekanntmachung des Bundesförderprogrammes Sanierung kommunaler Sportstätten. Daraufhin haben Bürgermeister Steffen Bonk und Erster Stadtrat Lars Knobloch umgehend den Kontakt mit verschiedenen Sportverbänden aufgenommen, um mehr über das Programm zu erfahren und wie man sich bestmöglich bewerben könne. Die daraus resultierenden Antworten sind in die Planungen von Bauamtsleiter Alexander Müller und seinem Team eingeflossen.
Da eine Kommune für die Teilnahme an diesem Förderprogramm vorab einen Eigenanteil von 55 % benötigt, mussten jetzt seitens der Stadt Steinbach noch Grundstückserlöse erzielt werden. Nach langen und intensiven Verhandlungen ist dies Bürgermeister Steffen Bonk und Erstem Stadtrat Lars Knobloch gelungen. Die noch verbliebenen 10.500 m2 der ehemaligen Liegewiese des früheren Waldbades gehen an die Phorms Schule, die damit ihren
angrenzenden Schulstandort erweitern möchte. Die 7.000 m2 des seit Jahren ungenutzten Hartplatzes unterhalb des Kunstrasenplatzes beabsichtigt ein Investor zu erwerben, der dort eines der größten Padel-Zentren im Rhein-Main-Gebiet errichten will.
„Dass es uns gelungen ist, am 15.01.2026 eine vielversprechende Bewerbung für das Förderprogramm abzugeben, ist ein Erfolg unserer Verwaltung und der politischen Arbeit in unserer Heimatstadt. Dass die SPD jetzt versucht, sich dies in hohem Maße selbst zuzuschreiben, ist extrem bedauerlich und ärgerlich” so Walter Schütz, Magistratsmitglied der FDP.
Leider handelt es sich bei dem Vorgehen der Steinbacher SPD bei dem Projekt Sanierung des Sportzentrums und der Altkönighalle um keinen Einzelfall, denn immer wieder wird versucht, gemeinschaftliche Erfolge der Steinbacher Stadtpolitik als große sozialdemokratische Eigenleistungen erscheinen zu lassen.
FDP, CDU und Bündnis 90/Die Grünen stehen weiterhin für eine sachliche, verlässliche und lösungsorientierte Kommunalpolitik. Steinbach wurde und wird auch in der Zukunft nicht von einer einzelnen Partei gestaltet, sondern durch gemeinsame Verantwortung und Zusammenarbeit aller Parteien und damit über Parteigrenzen hinweg.


