CDU-FDP Koalition bringt neues Momentum in die Wohnraumschaffung in Steinbach

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„Mit zwei Anträgen in der Stadtverordnetenversammlung bringt die CDU-FDP Koalition neues Momentum in die Wohnraumentwicklung in Steinbach“, erklären Laura Jungeblut, Vorsitzende der FDP-Fraktion, und Christian Breitsprecher, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Steinbacher Stadtparlament.

 Im ersten Antrag wird die Stadtverwaltung mit einem Sachstandsbericht zur Vermarktung des vierten Bauabschnitts im Taubenzehnten II beauftragt. Vor sechs Jahren hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, im vierten Bauabschnitt des Baugebietes Taubenzehnten II den Bau von Mehrfamilienhäusern mit etwa 85 bis 100 Wohneinheiten zu ermöglichen, mit einem Anteil von etwa einem Drittel „bezahlbaren Wohnraums“ und einer anfänglichen Nettokaltmiete von höchstens 12 Euro je Quadratmeter. Aufgrund der massiv gestiegenen Bau- und Zinskosten waren die intensiven Bemühungen, Investoren zu finden, bisher erfolglos. Aufbauend auf den jetzt beauftragten Sachstandsbericht muss die Stadtverordnetenversammlung dann entscheiden, wie die Ziele aus günstigen Mieten einerseits und auskömmlichen Grundstückserlösen für die Infrastrukturfinanzierung in Steinbach neu zu gewichten sind.

„Nach sechs Jahren haben sich die Rahmenbedingungen deutlich verändert. Deshalb ist es wichtig, dass wir jetzt eine fundierte Bestandsaufnahme bekommen und auf dieser Grundlage entscheiden, wie wir das Projekt weiterentwickeln und neuen Wohnraum in Steinbach ermöglichen können“, so Laura Jungeblut, Vorsitzende der FDP-Fraktion.

Ein zweiter Antrag dient dazu, ein anderes, noch wesentlich längerfristiges Projekt anzustoßen. Im Steinbacher Süden befindet sich angrenzend an den Wingertsgrund und die neue Kita noch eine letzte große, zusammenhängende Freifläche von etwa 24.000 m², die sich für eine Wohnraumentwicklung anbietet. Ein Antrag der CDU-FDP Koalition beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob für eine Konzepterstellung für dieses Gebiet Mittel aus den Fördertöpfen „Großer Frankfurter Bogen“ und „Baulandoffensive 2.0“ akquiriert werden können und diese Mittel dann zu beantragen. Im Rahmen des Konzepts, oder darauf aufbauend, sollen dann auch die Kosten und möglichen Erträge aus einer Baulandentwicklung in diesem Gebiet ermittelt werden. „Hier befinden wir uns noch ganz am Anfang aber allein die Idee kann schon Diskussionen auslösen. Hier gilt es ein Konzept zu erarbeiten, das es erlaubt, das Für und Wider einer Baulandentwicklung in diesem Gebiet abzuwägen“, so Christian Breitsprecher, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Steinbacher Stadtparlament.

Laura Jungeblut und Christian Breitsprecher zeigen auf das Baugebiet im Taubenzehnten